Es ist Wochenende! Aber in Russland ist das etwas anders als in Deutschland, denn hier wird auch am Wochenende studiert. Für uns Austauschstudenten gibt es leider keine Ausnahme. Aber erstaunlich ist, dass in Russland die Geschäfte immer offen haben, sowohl an Sonntagen als auch an Feiertagen.
Ich war jedenfalls zu meinen Vorlesungen und als ich im Wohnheim ankam, wartete anlässlich des Valentinstags eine schöne Überraschung auf mich: Ein wunderschöner Blumenstrauß von meinem Schatz. Ja, ein frischer Blumenstrauß in Sibirien- Fleurop macht es möglich! :-)
Ich war jedenfalls zu meinen Vorlesungen und als ich im Wohnheim ankam, wartete anlässlich des Valentinstags eine schöne Überraschung auf mich: Ein wunderschöner Blumenstrauß von meinem Schatz. Ja, ein frischer Blumenstrauß in Sibirien- Fleurop macht es möglich! :-)
Am Sonntag erwartete uns alle eine Überraschung. Wir wurden von unserem Betreuer informiert, dass wir in das Kulturhaus kommen sollen. Wir wussten nicht wirklich, was uns erwartete. Wir kamen in einen großen Saal, wo schon viele Leute saßen und einem Programm zuschauten. Schnell haben wir uns hingesetzt und zugehört. Die Frauen und Männer, die das Programm machten, trugen alle wunderschöne traditionelle russische Kleidung. Wir erfuhren, dass es sich um das Fest Maslenica handelt. Es ist immer i
n dem Zeitraum Ende Februar und in dieser Zeit verabschieden die Russen den Winter und begrüßen den Frühling. Draußen liegt zwar immer noch ganz viel Schnee und es sind - 25°C, aber offiziell wird der Winter verabschiedet. Die Frauen haben gesungen und kleine Geschichten vorgetragen, es wurden auch Blini und andere Köstlichkeiten serviert. So dass nach dem Programm alle Leute probieren durften und natürlich auch wir ausländischen Studenten. Leider habe ich von den ganzen Dingen die erzählt wurden nicht sehr viel verstanden. Russische Sprache- schnelle Sprache. :-)
Die Presse und auch ein paar Leute vom Fernsehen waren da und haben Fotos gemacht und gefilmt. Eine Frau von einem russischen Sender bat uns darum, ein kleines Interview mit ihr zu machen. Jana und ich waren diejenigen, die ein paar Fragen beantworteten. Ein paar Tage waren wir dann im Fernsehen zu sehen!
Es wurden die Stühle weggeräumt und im Saal Platz gemacht. Alle Leute, egal ob jung oder alt, begannen zu tanzen und wir haben natürlich mitgemacht. Das war ein Riesenspaß. Dies war unser erster Kontakt mit einer typisch russischen Tradition und wir hoffen noch viele solche interessanten Erlebnisse zu haben. Wir haben gesehen wie traumhaft fröhlich diese Leute sein können, denn an diesem Sonntagnachmittag hat
niemand grimmig geschaut!

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