Mittwoch, 18. Februar 2009

Sibirien – ich komme! (07.02./08.02.09)

Mein erster Tag
Nach einem schweren Abschied am Flughafen in München ging es mit S7 (Siberia Airlines) auf nach Moskau. Im Flugzeug prasselte Russisch nur so auf mich ein und ich war erst einmal froh als ich heil in Moskau (-5°C) angekommen war. Dort wurde mir dann auf Russisch gesagt, dass ich nicht genügend für mein Übergepäck gezahlt habe. Leider hat mich auf Englisch dann niemand verstanden. Nachdem ich diese sprachlichen Schwierigkeiten dann überwunden hatte, Geld gewechselt hatte und für mein Übergepäck gezahlt hatte, ging es weiter nach Tomsk. Dort kam ich dann Sonntagmorgen 6:40 Ortszeit an (-21°C).
Zum Glück wurde ich von meinem Betreuer der TPU Alexander abgeholt und nun ging es in den frühen Morgenstunden durch die sibirische Landschaft: Berge von Schnee und komplett vereiste Straßen! Unglaublich wie schnell die Autos auf solchen Straßen fahren. Aber ich kam dann gut, aber total erschöpft im Wohnheim an. Dort sah ich zum ersten Mal mein zu Hause für die nächsten 4,5 Monate. Es ist hier halt alles ein bisschen anders.

Meine koreanische Mitbewohnerin Sang Eun begrüßte mich verschlafen. Freundlich wie sie ist, hat sie mir gleich alles gezeigt. In einer Sektion leben ca.10 Leute, die sich eine Dusche, Toilette und Waschbecken teilen. Ich lebe zusammen mit Koreanern, Chinesen und Vietnamesen. Ich war dann doch etwas erschöpft nach der langen Reise und habe erst mal geschlafen.
Am nächsten Mittag begrüßte mich Katja. Sie war Austauschstudentin an der BA Heidenheim, so habe ich sie schon im letzten Jahr kennen gelernt. Außerdem Elena, die meine Ansprechpartnerin in Sachen Bewerbung an der TPU war. Zusammen sind wir in die Stadt gegangen und ich habe einen ersten richtigen Eindruck von Tomsk bekommen. Kalt, total vereiste glatte Straßen und Gehwege, verrückte Autofahrer und recht grimmig dreinschauende Russen, aber auch wunderschön viel Schnee und Sonnenschein. Wir haben mir erst mal eine SIM-Karte besorgt und sind dann in einem Kaffee etwas Essen gewesen. Es war echt super! Anschließend haben wir mir noch ein paar nützliche Gegenstände für den Alltag besorgt (Teller, Tasse, Besteck, auch Toilettenpapier, denn so was gibt es im Wohnheim nicht!!!!).
Zurück im Wohnheim habe ich mich noch etwas häuslich eingerichtet in meinem Zimmer, und Sachen ausgepackt. Später dann noch einige Bewohner kennen gelernt und dann ging auch schon mein erster Tag in Russland zu Ende.

2 Kommentare:

  1. Hi Schwesterlein,hast du schön geschrieben weiter so!hdl

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  2. Sobald ich Zeit hab, schreib ich weiter. Es passieren bloß immer zu viel interessante Dinge!:-)

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