Montag, 20. April 2009

В Красноярске 19.04.2009

Am Morgen wollten wir eigentlich in den Nationalpark „Столбы», aber es hat so geregnet, dass wir natürlich nicht konnten. Also machten wir uns auf den Weg, die Stadt genauer zu erkunden. Zuerst haben wir in einem hübschen Kaffee schön gefrühstückt.
Ich und mein Muffin *freu*

Dann ging es auf ein paar Kirchen zu sehen, den zentralen Markt und eigentlich die kleine Kirche, die auf dem Zehnrubelschein abgebildet ist. Aber plötzlich wurde aus dem Regen Schnee und wir waren mitten im Schneegestöber! Unglaublich!
Das ist Russland!
Zwei der Kirchen, die wir uns angeschaut haben. Von außen sind sie schöner als von innen.

Hier der Blick auf den Hügel, wo sich die kleine Kirche befindet, welche ebenfalls auf dem Zehnrubelschein abgebildet ist. Leider war das Schneegestöber so dicht, dass man kaum etwas gesehen hat.
Nach einer Weile war es dann echt frisch und wir haben uns unter den überdachten Центральный Рынок gerettet. Dort sind unzählige Stände und alle Leute versuchen dir irgendetwas zu verkaufen. Wir waren auch in einer der Hallen, wo hauptsächlich Lebensmittel verkauft wurden und Souvenirs! Da haben wir natürlich wieder zugeschlagen. Aber uns hat überrascht wie freundlich die Menschen hier in Krasnoyarsk sind. Sie wollten sich mit uns unterhalten und habe selten so viele lächeln sehen, Krasnoyarsk gefiel uns immer besser! Anschließend haben wir die gekauften Sachen ins Hotel gebracht und da das Wetter sich gebessert hatte, wollten wir zu der kleinen Kirche auf dem Hügel in Krasnoyarsk von wo man einen Blick über die ganze Stadt hat! Auf unserem Weg dort hin wurden wir wieder mit dem großen Unterschieden konfrontiert. In der Innenstadt gab es so viel Müllkörbe wie es selbst in Deutschland gibt, es wurde mit Lautsprechern Musik gespielt, die Straßen sind mit Büschen geschmückt und es herrscht eine Atmosphäre wie in einer europäischen Stadt mit kleinen Sitzecken, vielen Bänken und Miniparks. Aber als wir dann raus liefen Richtung Hügel: Alte verfallene Holzhäuser, Baracken, Schrott und Berge von Müll. Einfach achtlos an Hängen herunter geworfen.

Als wir dann den Berg hinaufgestiegen waren bot uns sich eine Sicht über die ganze Stadt! Das war unglaublich und der Weg hatte sich gelohnt!
Ich konnte die Freiheit förmlich spüren :-)
Nachdem wir den Hügel verlassen hatten, waren wir noch einmal in der Innenstadt. Wir wollten eigentlich in einen Souvenirshop, doch dieser hatte leider dann geschlossen. Ich wollte unbedingt noch einmal auf die Brücke und er Jenissei hat mich einfach in seinen Bann gezogen.
Anschließend sind wir dann noch Essen gegangen in einem italienischen Restaurant „Mama Roma“und haben es uns richtig gut gehen lassen. Das Essen war hervorragend und selbst Alessandra, die aus dem Land der Pasta und Pizza kommt und weiß, wie es zu schmecken hat, war zufrieden mit dem Essen.
Anschließend gab es noch Tiramisu und wir waren auf Wolke No.7. Danach waren wir nochmal im Kino.

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