
Nun ging es mit dem Zug nach Jekaterinburg (26 Stunden Zugfahrt). Wir kamen 14.45 Uhr am Samstag in Jekaterinburg an, bei strahlenden Sonnenschein und ca. 30°C. Wir wurden von einer Österreicherin Veronika und Nastja in Jekaterinburg abgeholt, denn Sascha (von Couchsurfing) war auf der Datscha und konnte uns nicht treffen. Mit ihnen sind wir dann zu der Wohnung eines anderen Couchsurfers. Dort haben wir unsere Sachen abgestellt und dann ging es erst einmal etwas essen. Wir waren Sushi-Essen und für mich war es das erste richtige Sushi überhaupt! Mit Stäbchen und allem- voll lecker!

Danach sind wir durch die Stadt gelaufen und haben eine Stadtführung bekommen. Julia, sie wollte sich mal als Stadtführerin bewerben, hat uns so viel über die verschiedenen Gebäude der Stadt erzählt. Wir sind zur Blutskirche gegangen, die zu Ehren der ermordeten Zarenfamilie Romanov erbaut wurde. Sie ist eine der schönsten Kirchen, die ich je gesehen habe.



Wir waren so beeindruckt von Jekaterinburg! Es ist für eine russische Stadt so modern, so viele schöne Gebäude, so viele Blumen , so freundlich…wir waren hin und weg!

Lenin war natürlich auch wieder mit von der Partie! Auch in Jekaterinburg hieß die Hauptstraße Leninstraße- wie in so vielen russischen Städten!
Vor dem Denkmal der Gründer der Stadt- einer war ein Deutscher!


Denkmal des Afghanistankrieges
Am Abend sind wir dann wieder zurück zu Wohnung und die anderen haben etwas für Abendbrot eingekauft! Judith und ich brauchten erst mal eine Dusche. Dann haben wir mit Nastja und Julia geredet und viel über das Leben in Jekaterinburg erfahren. Wir saßen zusammen, haben gegessen, Bier und Wein getrunken und es wurde ein sehr gemütlicher Abend!
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