Heute isz es soweit! Wir (Judith, Magda, Jana und ich ) starten in Richtung Irkutsk, dann gehts zum Baikal, dem tiefsten See der Erde, und dann weiter nach Ulan-Ude!
Es ist wahnsinn! Ich freu mich schon so riesig...
Aber wir werden erst einmal 36 Stunden Zugfahren bis wir in Irkutsk ankommen! Und dann gehts Abenteuer so richtig los...ich berichte euch dann, in ca.2 Wochen wie es war!
Mittwoch, 29. April 2009
Dienstag, 28. April 2009
Kimpub
Gestern haben wir im Wohnheim Kimpub - koreanisches Sushi gemacht!
Es ist Sushi sehr ähnlich, aber anstatt mit Fisch wird es mit Wurst, Gurke, Möhre, Ei, Krabbe oder mit Thunfisch gemacht! Die Koreaner haben uns gezeigt wie man es macht und dann durften wir ran, war ein Riesenspaß!
Dann kommen die Zutaten, die man möchte, in die Mitte. Ich wurde tatkräftig unterstützt!
Dann zusammen rollen und etwas festdrücken und tatata - fertig ist die erste Kimpub-Rolle!
Es gab noch Soßen dazu und dann haben wir unser selbstgemachtes Kimpub gegessen!
Sonntag, 26. April 2009
Samstagabend
Was macht man so an einem Samstagabend in Russland? Man trifft sich mit seinen tschechischem Kurskameraden, sitzt zusammen, erzählt und trinkt Wodka! So haben wir uns bei ihnen im Wohnheim getroffen, sind dann weiter in ein Pub, wo es sehr lustig wurde, und sind dann noch in einen Club „Metro“. Hier ein paar Fotos von diesem Abend…
Славянская мифология
Diese Woche ist eine deutsche Reisegruppe angekommen für 4 Tage. Sie wurden in unserem Wohnheim untergebracht und sie hatten volles Programm mit diversen Sachen besichtigen. Ein Programmpunkt war die Besichtigung des Ersten Museums über Slawische Mythologie. Da habe ich mich mit dazu gesellt, denn es wurde ja alles auf deutsch übersetzt. Feine Sache! Sie haben uns die Bedeutung der einzelnen Gemälde erklärt, verschiedene Souvenirs verschiedener Regionen gezeigt und zu letzt noch eine Theaterstück vorgeführt.
Dienstag, 21. April 2009
Der Weg zurück
Wie schon erwähnt, gab es leider keine Tickets zurück für den Zug und wir mussten mit dem Bus fahren. Das war die schlimmste Fahrt, die ich je erlebt habe! Der Bus war wieder einmal eine total alte Möhre, mit einem Riss quer durch die Windschutzscheibe, schäbigen Sitzen und einem Fahrer, der über 80 Jahre alt zu sein schien. Am Anfang dachten wir der Bus habe keine Heizung, weil es so was von kalt war! Aber als wir dann mehr Sachen angezogen hatten, hat er sie angeschalten und ich habe mir gewünscht in einem Bus ohne Heizung zu sitzen. Unter meinem Sitz befand sich das Zentrum der Heizung und ich dachte, ich hätte Feuer unter dem Hintern. Es war so heiß und eine so stickige Luft. Irgendwann habe ich es nicht mehr ausgehalten und habe den Busfahrer gebeten, die Heizung herunter zu drehen. Er war sehr nett und hat dies auch gemacht. So holperten wir über die russischen Straßen, die mehr aus Löchern als aus Asphalt bestanden. Ich war beeindruckt wie all die Russen bei solchen Erschütterungen schlafen konnten. Ich habe kein Auge zu machen können.
Aber irgendwann am Morgen so gegen 4 Uhr erreichten wir eine Gegend, wo es keine Straßen mehr zu geben schien. Wir fuhren ca. mit 30 km/h oder im Schritttempo Schlangenlinien um die Krater in der nicht asphaltierten Straße! Es war unglaublich! Solche Erschütterungen in dem Bus, ich hatte Angst wir setzen irgendwann auf, brechen die Achse oder ein Reifen platzt! Aber wir sind nach einer sehr anstrengenden Nacht und Stopps an unglaublich widerlichen Toiletten heil wieder in Tomsk angekommen! Danke!
Aber irgendwann am Morgen so gegen 4 Uhr erreichten wir eine Gegend, wo es keine Straßen mehr zu geben schien. Wir fuhren ca. mit 30 km/h oder im Schritttempo Schlangenlinien um die Krater in der nicht asphaltierten Straße! Es war unglaublich! Solche Erschütterungen in dem Bus, ich hatte Angst wir setzen irgendwann auf, brechen die Achse oder ein Reifen platzt! Aber wir sind nach einer sehr anstrengenden Nacht und Stopps an unglaublich widerlichen Toiletten heil wieder in Tomsk angekommen! Danke!
Unten angekommen haben wir uns getrennt. Die anderen sind Essen gegangen und Judith und ich wollten und mal den Lift und das Skigebiet hier anschauen. Wir liefen durch eine kleine Siedlung und waren wieder total überwältigt! Die Häuser wie in einer anderen Zeit. Unglaublich!




Das sind doch mal Briefkästen! Warum kann man Dinge, die Schrott sind nicht beseitigen? In Russland bleibt alles alte einfach liegen oder wird irgendwo in die Umwelt geworfen!

Und das auf dem Weg zum modernsten Skigebiet in Russlands!
Und dann kamen wir zu dem Skigebiet, wo eine wahnsinnig moderne Skianlage stand. Wir trauten unseren Augen kaum. Eine moderne Anlage mit Lift, Sommerrodelbahn, Kletterwand, Hochseilgarten und Kinderspielplatz, aber keine Menschenseele da! Wir haben einen Russen gefragt, warum keiner hier ist und er erzählte uns, dass gestern Saisonende war und heute alles geschlossen ist. Somit konnten wir nicht mit dem Lift rauffahren und auf den Aussichtspunkt! Schade! Aber wir haben uns diese wahnsinnige Skianlage angeschaut und noch im Restaurant etwas gegessen. 


Auch der schnucklige Wolf, den ich in Tomsk schon getroffen habe, war wieder da! Er saß ganz entspannt und zufrieden auf der Bank. Er war sicher im Restaurant essen, drum taten wir das auch! Dort kann man für ca. 4€ eine vollwertige Mahlzeit mit Fisch und Reis bekommt, ein Gebäck, eine Käsestange und ein Wasser. Solche Preise in einen Skigebiet!
Заповедник „Столбы» 20.04.2009
Heute wollten wir in den Nationalpark „Säulen“, welcher ein riesiges Naturschutzgebiet im Süden Krasnoyarsks ist, in dessen bewaldeten Hügeln sich säulenförmige Felsen verstecken. Diese heißen Столбы, auf deutsch Säulen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten diese zu besichtigen. Wir sind mit dem Bus zu diesem Gebiet gefahren und wussten dann nicht so recht wohin und haben einen Mann gefragt. Dieser meinte ca.2h bergauf und dann wären wir da. Also haben wir uns auf den Weg gemacht und sind losgewandert.
Es war soooo wunderschönes Wetter, die Sonne schien, die Vögel zwitscherten und ich war im 7.Himmel. Wir liefen und liefen und ich war dankbar, dass ich auf meine Mutti gehört hatte. Sie meinte daheim, ich solle unbedingt Wanderschuhe mitnehmen, die sind wetterfest und lassen sich gut laufen. Ich war wirklich dankbar, denn es dauerte nicht lange und der Weg bestand nur noch aus Eis, mehrmals getaut und neu überfroren und wir wanderten und wanderten.
Launen der Natur- Eiskunst mitten auf unserem Weg nach oben
Nach ca. 2h bergauf waren wir alle etwas ausgepauert und kamen an der ausgeschilderten Stelle an. Leider war da nur Wald und eine Picknickstelle. Es war aber mittlerweile sehr frisch und wir hatten immer noch keinen Stolbi erreicht. Also gingen wir weiter und überwanden noch das letzte Stück und waren dann am Ziel. Wir hatten den Stolb Nummer 1 erreicht.
Anschließend machten wir uns auf den Rückweg. Das war gar nicht so einfach, auf dem Weg nach unten rutscht man auch recht leicht aus….so viel gelegentlich jemand hin! Und wir hatten echt Spaß- Judith und ich haben dann ein nettes Wanderlied gedichtet und so marschierten wir wieder hinunter!
Montag, 20. April 2009
В Красноярске 19.04.2009
Am Morgen wollten wir eigentlich in den Nationalpark „Столбы», aber es hat so geregnet, dass wir natürlich nicht konnten. Also machten wir uns auf den Weg, die Stadt genauer zu erkunden. Zuerst haben wir in einem hübschen Kaffee schön gefrühstückt.
Ich und mein Muffin *freu*
Dann ging es auf ein paar Kirchen zu sehen, den zentralen Markt und eigentlich die kleine Kirche, die auf dem Zehnrubelschein abgebildet ist. Aber plötzlich wurde aus dem Regen Schnee und wir waren mitten im Schneegestöber! Unglaublich!
Das ist Russland!
Hier der Blick auf den Hügel, wo sich die kleine Kirche befindet, welche ebenfalls auf dem Zehnrubelschein abgebildet ist. Leider war das Schneegestöber so dicht, dass man kaum etwas gesehen hat.
Als wir dann den Berg hinaufgestiegen waren bot uns sich eine Sicht über die ganze Stadt! Das war unglaublich und der Weg hatte sich gelohnt!
Ich konnte die Freiheit förmlich spüren :-)
Nachdem wir den Hügel verlassen hatten, waren wir noch einmal in der Innenstadt. Wir wollten eigentlich in einen Souvenirshop, doch dieser hatte leider dann geschlossen. Ich wollte unbedingt noch einmal auf die Brücke und er Jenissei hat mich einfach in seinen Bann gezogen.
Anschließend sind wir dann noch Essen gegangen in einem italienischen Restaurant „Mama Roma“und haben es uns richtig gut gehen lassen. Das Essen war hervorragend und selbst Alessandra, die aus dem Land der Pasta und Pizza kommt und weiß, wie es zu schmecken hat, war zufrieden mit dem Essen.
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